Weniger Heizkosten, mehr Wohnkomfort – und ein Haus, das zu jeder Jahreszeit angenehm ist. Wir unterstützen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in der Region Bern-Mittelland, Emmental-Burgdorf, Thun und Oberaargau bei der energetischen Sanierung von Fassade, Dach und Gebäudehülle. Mit unserer Wärmebildkamera zeigen wir, wo Energie verloren geht – und entwickeln eine Lösung, die zu Ihrem Haus und Ihrem Budget passt.
Wir analysieren Ihr Gebäude mit Wärmebildtechnik, erkennen Schwachstellen und beraten Sie individuell zu sinnvollen Sanierungsmassnahmen
Wir planen und montieren Fassaden- und Dachdämmungen mit Holzfaser, Mineralwolle oder anderen Dämmungen – inklusive Detailausbildung und Anpassung an die vorhandene Bausubstanz.
Wir dämmen Innenwände, Estriche und Kellerdecken – von der Materialauswahl bis zur fachgerechten Ausführung, auch bei komplexen baulichen Anforderungen.
Spürbar tiefere Heizkosten und besseres Raumklima
Messbar durch Thermografie: Wärmebrücken und Leckagen erkennen
Langlebige, ökologische Dämmstoffe – ideal vom Holzbauer
Beratung, Planung und Ausführung aus einer Hand
Regionale Verankerung, saubere Arbeit, verbindliche Termine
Viele Häuser in der Schweiz wurden gebaut, als Energie noch günstig war. Und genau das spürt man heute: kalte Wände im Winter, aufgeheizte Räume im Sommer, Zugluft bei Fenstern, hoher Energieverbrauch. Eine gezielte energetische Sanierung reduziert Verluste über Fassade, Dach und Kellerdecke, verbessert das Wohngefühl und steigert den Wert Ihrer Liegenschaft. Gut geplant, rechnet sich die Investition – vielleicht sogar schneller als gedacht.
Die Fassade ist die grösste Fläche der Gebäudehülle und spielt eine zentrale Rolle für die Energieeffizienz eines Hauses. Eine fachgerecht ausgeführte Aussendämmung reduziert Wärmebrücken deutlich, schützt die Bausubstanz vor Witterungseinflüssen und trägt zur Werterhaltung des Gebäudes bei. Im modernen Holzbau lassen sich besonders schlanke und effiziente Wandaufbauten realisieren, die sowohl mit mineralischer als auch mit Holzfaser-Dämmung ausgeführt werden können – je nach gewünschtem Dämmwert, ökologischen Ansprüchen und Budget. Eine gut gedämmte Fassade verbessert nicht nur den Kälteschutz im Winter, sondern sorgt auch im Sommer bei grosser Hitze für ein angenehmes Raumklima.
Da warme Luft naturgemäss nach oben steigt, ist das Dach ein besonders sensibler Bereich für Wärmeverluste. Eine hochwertige Dachdämmung wirkt sich unmittelbar auf den Energieverbrauch aus und trägt dazu bei, Heizkosten zu senken. Gleichzeitig schützt sie im Sommer vor Überhitzung der Räume unter dem Dach. Je nach Dachkonstruktion kommen verschiedene Dämmmethoden zum Einsatz, wie Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung. Neben der energetischen Verbesserung erhöht eine gute Dachdämmung auch den Schallschutz und steigert den Wohnkomfort spürbar.
Die Dämmung der Kellerdecke oder des Bodens ist ein vergleichsweise kleiner Eingriff, der jedoch einen grossen Effekt auf die Behaglichkeit im Erdgeschoss hat. Durch die Wärmedämmung der Kellerdecke wird verhindert, dass Kälte aus dem unbeheizten Keller in die Wohnräume aufsteigt. Dies führt zu wärmeren Fussböden und einem angenehmeren Raumklima, insbesondere in den Wintermonaten. Zudem kann die Dämmung helfen, Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen und die Bausubstanz langfristig zu schützen.
Die sorgfältige Ausführung von Fensteranschlüssen und anderen Detailpunkten ist entscheidend für die Wirksamkeit der gesamten Dämmmassnahmen. Unsachgemäss ausgeführte Anschlüsse können zu Wärmebrücken und Feuchteproblemen führen, was die Dämmwirkung erheblich mindert und Bauschäden verursachen kann. Fachgerechte Lösungen sorgen dafür, dass die Dämmung lückenlos an Fenster, Türen und andere Bauteile anschliesst. Moderne Abdichtungssysteme und Materialien gewährleisten einen dauerhaften Schutz vor Zugluft, Feuchtigkeit und Schimmelbildung.
Unser Plus – Thermografie mit Wärmebildkamera
Bevor wir dämmen, messen wir. Mit einer Wärmebildkamera machen wir sicht-, mess- und nachvollziehbar, wo Wärme austritt: an Rollladenkästen, Stürzen, Fenster, Balkonauskragungen oder im Dachbereich. Das schafft Klarheit für die Sanierungsplanung und Prioritäten: Was bringt schnell viel? Wo lohnt sich ein grösserer Eingriff? Wir besprechen mit Ihnen die Ergebnisse und geben konkrete Empfehlungen zum weiteren Vorgehen.
Dachsanierung & Dämmung Mehrfamilienhaus
Standort: Trub (Emmental)
Projektbeschrieb: Das Mehrfamilienhaus in Trub erhielt eine umfassende Dach- und Fassadensanierung. Im Ober- und Dachgeschoss wurden alte Fassade und Dämmung entfernt, dann eine neue Weichfaser-Zwischendämmung, Winddichtung und Holzfaserplatte montiert. Die neue, hinterlüftete Holzfassade sorgt für ein modernes Erscheinungsbild. Im Erdgeschoss wurde der Hohlraum mit Zellulose ausgeblasen und die Fassade mit Holzfaserplatten für einen Putzaufbau vorbereitet. Auch das Dach wurde komplett erneuert und optimal gedämmt. Fazit: Die Mieterschaft meldete nach der Sanierung ein spürbar besseres Wohnklima.
Energetische Sanierung altes Bauernhaus (denkmalgeschütztes K-Objekt)
Standort: Rüegsau (Emmental)
Projektbeschrieb: Das Bauernhaus in Rüegsau wurde im Obergeschoss sorgfältig saniert: Befallenes Holz erhielt eine gezielte Wurmbehandlung, gefolgt von Winddichtung, Innendämmung aus Glaswolle und einer variablen Dampfbremse. Eine Zusatzkonstruktion ermöglichte eine zweite Dämmebene mit Weichfaser, abschliessend wurde eine neue Täferwand erstellt. In der Heubühne sorgt eine Balkenlage mit Steinwolle-Dämmung und einem dicken Riemenboden für den vorgeschriebenen Brandschutz. Im Tenn entstand eine robuste Brandschutzwand mit Steinwolle und doppelter Gipsfaserplatte vor der alten Wand.
Umbau und neue Dämmung Einfamilienhaus
Standort: Konolfingen
Projektbeschrieb: Beim Einfamilienhaus in Konolfingen wurde zunächst die alte Wandverkleidung entfernt, bevor die Hohlräume in den bestehenden Wänden sorgfältig mit Steinwolle ausgefüllt wurden. Nach der Montage einer Dampfbremse entstand eine neue Zusatzkonstruktion aus Latten an Wand und Decke, die Platz für zusätzliche Zwischendämmung aus Steinwolle bot. Abschliessend wurde eine Gipsfaserplatte als Grundlage für den Abrieb angebracht. In Teilbereichen erhielten die Deckenhohlräume eine zusätzliche Zellulose-Einblasdämmung für verbesserten Wärmeschutz.
Bei der Gebäudedämmung gibt es verschiedene Techniken, die je nach Bausubstanz und den individuellen Anforderungen der Immobilie zum Einsatz kommen. Einige gängige Methoden sind:
Auch die Kerndämmung, bei welcher der Hohlraum zwischen zwei Mauerschalen oder in einer Holzkonstruktion mit Dämmmaterial gefüllt wird, ist eine gängige Praxis. Diese Technik wird von uns zwar nicht angeboten, jedoch können wir gerne einen geeigneten Partner vermitteln.
Jedes Material hat seine spezifischen Eigenschaften hinsichtlich Brandschutz, Hitzeschutz und Umweltverträglichkeit. Die Wahl des richtigen Materials hängt von den individuellen Anforderungen des Gebäudes und den Vorlieben des Bauherrn ab. Gerne beraten wir Sie persönlich.
Die Dauer einer Gebäudedämmung hängt von der Grösse und Beschaffenheit des Gebäudes sowie vom gewählten Dämmsystem ab. In der Regel dauert die Ausführung wenige Wochen. Wir planen die Arbeiten in Etappen, sodass Sie während der Sanierung weiterhin in Ihrem Haus wohnen können. Auch Witterungseinflüsse und individuelle Wünsche werden bei der Terminplanung berücksichtigt.
Nein, eine energetische Sanierung muss nicht zwingend in einem Schritt erfolgen. Oft ist es sinnvoll, die Massnahmen in mehreren Etappen umzusetzen – zum Beispiel zuerst die Fassade, später das Dach oder die Kellerdecke. So können wir die Arbeiten optimal auf Ihr Budget und Ihre Prioritäten abstimmen und Sie profitieren Schritt für Schritt von den Verbesserungen.
Ja, eine Thermografie ist sehr empfehlenswert. Mit der Wärmebildkamera werden Wärmeverluste, undichte Stellen und Schwachpunkte an der Gebäudehülle sichtbar gemacht. So vermeiden Sie unnötige Investitionen und können gezielt dort sanieren, wo der grösste Effekt erzielt wird. Die Thermografie liefert eine objektive Entscheidungsgrundlage für alle weiteren Massnahmen.
In vielen Fällen können für energetische Sanierungen Fördergelder beantragt werden. Die Höhe und Art der Förderung hängen von Kanton, Gemeinde und den geplanten Massnahmen ab. Meist wird hierzu ein sogenannter GEAK-Bericht erstellt, welcher den energetischen Zustand der Gebäudehülle und der Gebäudetechnik aufzeigt (Die Abkürzung GEAK steht übrigens für Gebäudeenergieausweis der Kantone). Gerne vermitteln wir hierzu einen geeigneten Experten, der Sie diesbezüglich unterstützt.
Bei der Fassadengestaltung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Beliebt sind Holzschalungen, Putzsysteme oder auch Kombinationen aus beiden Varianten. Die Wahl der Oberfläche richtet sich nach dem Charakter des Hauses, den technischen Anforderungen und Ihren persönlichen Vorlieben. Wir beraten Sie gerne zu den passenden Optionen.
Der U-Wert beschreibt den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteils. Ein niedriger U-Wert bedeutet, dass die Fassade gut gedämmt ist und weniger Wärme verloren geht. Dies ist entscheidend für die Energieeffizienz eines Gebäudes. Mit unserem U-Wert Tool können wir Teile oder ganze Wandaufbauten einfach analysieren und berechnen, ob die gesetzlichen Grenz-Werte für einen Umbau oder Neubau erreicht werden.
Bei fachgerechter Planung und Ausführung besteht kein erhöhtes Risiko für Feuchte oder Schimmel. Entscheidend sind eine luftdichte Bauweise und aufeinander abgestimmte Schichten, damit keine Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringen kann. Wir legen grossen Wert auf bauphysikalisch sinnvolle Lösungen und kontrollieren die Ausführung sorgfältig, um Schäden zu vermeiden. Mit U-Wert-Berechnungen können wir Ihre Situation proaktiv prüfen und berechnen.
Gerne beraten wir Sie persönlich und erstellen eine individuelle Offerte!
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